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Teller und Schalen

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Einweggeschirr in der Ökobilanz - Wir Menschen sind das Problem, nicht der Abfall. - Kunststoff, Pappe oder biologisches Einweggeschirr aus Nachwachsenden Rohstoffen, - Abfall gehört in den Müll. Um zu verstehen, wie nachhaltig eine Verpackung und ihr darin enthaltener Rohstoff tatsächlich ist, muss nicht nur der Rohstoff, sondern vielmehr der gesamte Lebenszyklus eines Artikels betrachtet werden: von der Materialgewinnung bis hin zur Weiterverarbeitung, dem Transport und schließlich der Dauer der Gesamtverwendung. Hier ein paar Argumente welche für Einweggeschirr aus herkömmlichem Kunststoff spricht: 1. Einweggeschirr aus Kunststoff oder Pappe hilft in der Verbrennungsanlage die notwendige Hitze zu erreichen. 2. Bei fehlendem Kunststoff/Pappe müssen die Verbrennungsanlagen entsprechend mehr Heizöl einkaufen. Somit wird das verwendete Rohmaterial direkt verheizt ohne vorher einen Nutzen getragen zu haben. 3. Alle sprechen von bester Ökobilanz für Mehrweggeschirr!?? Aber aufgepasst. Dies entspricht oft überhaupt nicht der Tatsache: Wenn Mehrweggeschirr als Werbeträger verkauft wird, so ist die Ökobilanz eine Katastrophe! Denn größtenteils werden Becher mit Werbung Zuhause als Sammelstück aufbewahrt. Meistens werden diese Becher nur ein einziges Mal am Anlass verwendet. Wenn das Sammelstück später nicht mehr von Interesse ist, wird dieses ohne schlechtes Gewissen einfach im Abfall entsorgt. Und leider ist dies bei Mehrweggeschirr der grösste Anteil. An den meisten Großanlässen wird heute Mehrweggeschirr mit Werbung angeboten. 4. Zudem vernehme ich immer wieder bei Grossveranstalter, dass bei Mehrweggeschirr folgende Nachteile entstehen: - Glasklares Mehrweggeschirr ist empfindlich gegen Kratzer und sieht nach mehrfachem waschen schnell nicht mehr schön aus. - Glasklares Mehrweggeschirr ist stapelbar, aber schlecht trennbar, dies erschwert das Handling enorm (Becher kleben oft aneinander und sind nur erschwert trennbar). - Caipirinha lässt sich mit der Spülmaschine nicht restlos entfernen. Dies führt zu Hygiene-Probleme und es gibt Veranstalter welche die Mehrwegbecher nach 1maligem Gebrauch einfach entsorgen (sehr ökologisch). - Mehrweggeschirr kann nicht mit einer Standard Spülmaschine gereinigt werden. - Die zusätzliche Umweltbelastung durch Transport, und chemische Reinigung mit Spülmittel, so wie die Garantie für Hygiene wird als Ursprungsbroblem übergangen und auch nicht weiter hinterfragt. - Einweggeschirr aus herkömmlichen Materialien wie Kunststoff oder Pappe war und ist meiner Meinung nach immer noch "die Lösung" für Umweltbewusste welche mit Verstand das Endprodukt am richtigen Ort entsorgen. - Der Veranstalter profitiert beim Mehrweggeschirr zwei Mal vom Verkauf von Mehrweggeschirr mit Werbung. Und die Ökobilanz ist dem Veranstalter in den meisten Fällen gleichgültig: - Er muss das Einweggeschirr nicht entsorgen und erspart sich dabei Abfall-Gebühren. - Er verkauft der Werbeträger und verdient am Mehrweggeschirr zusätzliches Geld. Ökologie ist da weit her geholt: Das meiste Mehrweggeschirr mit Werbedruck wird als Sammelstück wie ein Pokal Zuhause aufgestellt. Dies führt dazu, dass die Veranstalter die Becher verkaufen, - und anstelle von bis zu 500x in der Waschstrasse verwenden, der Endverbraucher das Rohmaterial mit einem 3mm Kunststoff einfach zu einem später Zeitpunkt kopflos in den Müll wirft. Aus diesem Grunde ist Mehrweggeschirr mit Werbeträger, welches nicht mehrere Hundert mal verwendet wurde, eine zusätzliche Umweltbelastung und weit entfernt von Ökologischer Lösung. 5. Einweggeschirr aus Kunststoff oder Pappe ist zudem Hygienisch und frei von Bakterienträger. 6. Mehrweggeschirr wird nicht immer hygienisch verschlossen aufgewahrt. Teils zu sehr bedenklicher Hygiene offen herumliegend hinterlegt (ich kenne Veranstalter welche ohne vorheriges waschen, Mehrwegbecher mit Spinnennetzen oder Fliegen nur kurz unter die Spühlbrause halten und weiter gehts. Ein prosit auf die Hygiene für alle Mehrwegbeführworter und Ökofritze. Der Verstand von jedem einzelnen ist immer noch die beste Umweltpolitik. Abfall gehört in den Müll und nicht ins Meer!